Pflegeeinrichtung “Fallen Anker”

Die 1622 gegründete Stiftung „CASSE DER STÜCKE VON ACHTEN“ zählt zu den ältesten Stiftungen der Hansestadt Hamburg. Sie ist die Trägerin unserer Pflegeeinrichtung „Fallen Anker“. In all den Jahrhunderten wurde die Tradition gewahrt, alten, kranken und bedürftigen Menschen Unterkunft und Verpflegung zu geben.

Das Altenheim an der Bernadottestraße in Hamburg-Othmarschen wurde im Jahre 1962 neu errichtet. 1995 bis 1997 folgten wesentliche Erweiterungen sowie eine komplette Modernisierung des Objektes. In unserem Haus gibt es 134 Bewohnerplätze.

Lebensqualität im Alter

“Fallen Anker” liegt zentral in einer wunderschönen, ruhigen Wohngegend in der Bernadottestraße. Die Pflegeeinrichtung in Hamburg ist umschlossen von einer großen, sehr gepflegten Gartenanlage mit altem Baumbestand; ein Traum für jeden Naturliebhaber.

Gemütliche Sitzecken in der Natur laden zum Verweilen mit Angehörigen und Freunden ein. Geschichten aus längst vergangenen Tagen werden hier zu neuem Leben erweckt. Durch die Nähe zur Elbe und zu weiteren Parkanlagen bieten sich für unsere Bewohner und ihre Angehörigen vielfältige Möglichkeiten:

So sind die für Hamburg bekannten und traumhaft schönen Spaziermöglichkeiten zu jeder Jahreszeit leicht erreichbar. Außerdem sorgt die direkt vor dem Haus gelegene Bushaltestelle für eine ausgezeichnete Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz.

Altenheim mit Herz und Verstand

Pflegebedürftige Menschen sind bei uns herzlich willkommen, wobei unser Schwerpunkt bei der Betreuung von Menschen mit Demenz liegt. Für unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Pflege und Lebensqualität alter und hilfsbedürftiger Menschen im Vordergrund.

Gemeinsam mit den Angehörigen vermitteln sie den Bewohnerinnen und Bewohnern Geborgenheit unter den Gesichtspunkten von Individualität und Aktivität. Sie möchten einen pflegebedürftigen Angehörigen in liebevollen und professionellen Händen wissen?

Unser engagiertes Pflegeteam ist für Sie da! Lernen Sie unsere fürsorgliche Pflegeeinrichtung in Hamburg kennen. Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial im Vorfeld zu. Rufen Sie uns am besten sofort an unter 040-88 90 27-0 oder schreiben Sie uns rund um die Uhr hier >> Kontakt Fallen Anker

“An das „Fallen Anker“ Team, wir möchten uns für die liebevolle Pflege und Betreuung bei Ihnen recht herzlich bedanken.”

Qualitätsprüfung

Dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung wurde durch das Pflegeversicherungsgesetz die Aufgabe übertragen, im Auftrag der Landesverbände der Pflegekassen Qualitätsprüfungen in stationären Pflegeeinrichtungen durchzuführen.

Unter dem Punkt MDK-Benotung finden Sie unsere Ergebnisse seit Einführung der Qualitätsprüfungen.

Vertrauen Sie auf Kompetenz und Sorgfalt.

Überzeugen Sie sich von unseren Pflegeleistungen.

Der Umgang mit Demenz-Patienten fordert viel Geduld, darum haben wir unseren Vater in diese Pflegeeinrichtung gebracht. Hier wird er rund um die Uhr bestens versorgt. Das Pflegepersonal ist sehr kompetent, freundlich und immer zuverlässig!“

Heinz Bauer

Geschichte der Stiftung „Casse der Stücke von Achten“ und des Hauses Seefahreraltenheim „Fallen Anker“

Die Stiftung hat ihre Ursprünge in der christlichen Seeschifffahrt hamburgischer Seeleute.

Im Jahre 1492 wurde in Hamburg eine Schifferbrüderschaft gegründet, die in erster Linie der Fürsorge ihrer Mitglieder dienen sollte: Schiffskapitänen, Steuer- und Bootsleuten. Der kirchliche Mittelpunkt lag im St. Marien-Magdalenen-Kloster. Aus ihr sind zwei gemeinnützige Institutionen hervorgegangen, u.a. die im Jahre 1622 gegründete „Casse der Stücke von Achten“.

Anlass war die Zunahme der Seeräuberei, die eine große Zahl von hamburgischen Schiffern in Gefangenschaft fallen ließ. Zu deren Unterstützung beschloss die Schifferbrüderschaft die Gründung einer Casse, die ihren Mitgliedern im Fall der Gefangenschaft eine Beihilfe zum Lösegeld gewähren sollte. Die Casse wurde nach der kastilianischen Münzsorte „Peso de ocho (8 Reales)“ benannt, in der die zu leistenden Beiträge ihrer Mitglieder sowie die Lösegelder bezahlt wurden.

Nach dem Ende der Seeräuberei trat an die Stelle des ursprünglichen Zwecks die Versorgung der Witwen ihrer Mitglieder, z.B. durch Zahlung von Pensionen. 1774 wurde zudem ein Haus mit Wohnungen für 25 Schifferwitwen erbaut. Im Rahmen einer Neuorganisation im Jahre 1843 wurden die Unterstützungsleistungen ausgedehnt, u.a auch auf die unversorgten Kinder der Mitglieder. 1901 erforderten gesetzliche Vorgaben die Umwandlung in einen Versicherungsverein, der wiederum im Jahre 1934 in einen Unterstützungsverein umgewandelt wurde. Dieser unterhielt ein Heim in der Admiralitätsstraße, das im Krieg vollständig zerstört wurde.

Nachkriegszeit:

Der Krieg hatte den Unterstützungsverein schwer getroffen, geblieben war nur ein Trümmergrundstück. Nach Kriegsende fand aus dem Kreis der hamburgischen Seeleute und der verbliebenen Vorstände des Unterstützungsvereins eine Widerbelebung der Jahrhunderte alten Idee statt, hilfsbedürftig gewordenen deutschen Seeleuten sowie deren Frauen und Witwen in einem neu zu schaffenden Heim die notwendige Hilfe zu gewähren.

Im Jahre 1958 wurde der Unterstützungsverein in die heutige Stiftung umgewandelt – der Name „Casse der Stücke von Achten“ wurde auch bei dieser Umwandlung beibehalten. Diese Stiftung erwarb im Jahre 1959 mit großzügiger Unterstützung Dritter und der Stadt Hamburg das Grundstück an der Bernadottestraße 140, auf dem fortan der Neubau eines Altenheims betrieben wurde. Im Jahre 1962 wurde das Haus „Fallen Anker“ mit 80 Plätzen eröffnet.

Aktuell:

Das Haus wurde in den Jahren 1994 bis 1997 um 54 Plätze erweitert und von Grund auf modernisiert. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten erfolgte die Einweihung am 18.04.1997. Die letzte Brandschutzsanierung erfolgte 2016. Mit regelmäßigen Modernisierungen wird dafür gesorgt, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner zu jeder Zeit wohl und sicher fühlen.

Tradition:

Über die Jahrhunderte hat sich neben der Beibehaltung des Namens eine Tradition gebildet, der sich auch der heutige Vorstand verpflichtet fühlt. Dieser ist ehrenamtlich tätig und besteht auch heute noch – wie schon zu Gründungszeiten der Casse – überwiegend aus Kapitänen. Der Vorstand steht für die Verkörperung des Jahrhunderte alten Gedankens der Unterstützung Hilfsbedürftiger durch Einsatz aller der Stiftung zur Verfügung stehenden Mittel.